Taktklar möchte mit der Aktion an eine alte Tradition erinnern.
Bitte die Zweige jeweils am 6. Dezember und am 23. Dezember fotografieren und beide Fotos am 23. Dezember bis 18:00 Uhr einsenden. Stichwort: Barbarazweige
info@taktklar.de Die beiden Fotos sollten, bis auf die Blüten, weitgehend deckungsgleich sein.Noch immer gibt es heute in vielen Regionen Deutschlands den Brauch, am 4. Dezember die Barbarazweige zu schneiden. Der 4. Dezember ist der Tag der "Heiligen Barbara".
Sie lebte im 3. Jahrhundert nach Christi in Nikomedia (Kleinasien) und stammte aus einer reichen Familie. Gegen den Willen ihres Vaters nahm sie den christlichen Glauben an, was damals ihren Tod bedeutete.
Wenn man am Barbaratag, also dem 4. Dezember, im Garten ein paar Zweige vom Kirschbaum schneidet und in eine Vase stellt, kann man sich zu Weihnachten an einem Blütenwunder erfreuen. Mit genügend frischem Wasser öffnen sich die Blütenknospen nämlich genau am Weihnachtsmorgen.
Und so geht's: Nach dem Abschneiden sollten die Zweige zunächst über Nacht in lauwarmes Wasser gelegt und danach in eine Vase mit frischem Wasser gestellt werden. Das Vasenwasser am besten alle drei bis vier Tage austauschen und die Zweige vor zu viel Hitze (wie sehr warme Räume oder Heizungsnähe) schützen, denn sonst können sie leicht vertrocknen.
Für die Barbarazweige können auch die Zweige der Kornelkirsche (keine 'echte' Kirsche, sondern eine Hartriegel-Art) verwendet werden. „Barbarazweige sind eine alte, aber fast vergessene Weihnachtstradition“, erklärt Sönke Hofmann vom NABU Bremen. Wenn sich die Kirschblüten genau am Weihnachtsmorgen öffnen, soll dies ihrem Besitzer Glück für das kommende Jahr bringen. Ein Brauch, der vermutlich auf das Orakel der germanischen Lebensruten zurückzuführen ist.
Quelle:
https://www.nabu.de/oekologischleben/balkonundgarten/
gartentipps/05927.htmlHeute zeigen wir Ihnen weitere schöne Frühjahrs-Impressionen aus der Kategorie 3: "Frühjahrsboten, Frühling":
Frühlingsfreude auf der Weidfe:
Angela Geyken machte diese Aufnahme.
Roswitha Cromm fotografierte diese Frühlingsboten auf Island.
Und diese Blütenpracht fing
Pia Hepke mit ihrer Kamera ein.
Kleiner Frühlingsbote:
Lisa Ruthoff schickte uns dieses Foto und die folgenden Zeilen: "Der Marienkäfer ist nicht nur ein Glücksbringer, sondern auch ein toller Frühjahrsbote. Hier hat sich einer im Schopf der Stute Eisa niedergelassen und fühlte sich sichtlich wohl."
Und auch die Schmetterlinge werden im Frühjahr wieder aktiv, wie dieses Bild von
Siena-Denise Renner zeigt.