Ein richtiger Knuddel-Isi: Solfari vom Föhrenwald
[29.07.2003 • Autor: Christiane Radler]


Christiane Radler besitzt den Gilfi-Sohn "Solfari vom Föhrenwald", kennt und berichtet aber zudem über zwei weitere Gilfi-Kinder.

Ich lernte Solfari vom Föhrenwald im Sommer 2000 kennen. Da war er gerade mal ein Jahr alt, da er am 04.05.1999 geboren wurde. Er ist ein echter Nachzügler von Gilfi, aber das schadet ja hoffentlich der Qualität nicht. Solfari fiel mir schon immer wegen seinem starken Drang zum Menschen und zu den Streicheleinheiten auf. Er war nie scheu oder ängstlich, im Gegenteil, er war ein richtiger Knuddel-Isi.

Gillingur und Christiane Radler im Tölt (li.) und im Galopp (re.) auf einem Hausturnier, wo sie im Viergang 2.3 und im Tölt 1.5 den ersten Platz belegten.

Zu dieser Zeit, also von 2000 bis Anfang 2002, ritt ich Gillingur vom Föhrenwald, der ebenfalls ein Gilfi-Sohn  ist und ein Vollbruder zu Solfari. Mit ihm ging ich auch auf Turniere, aber leider wurde er im Februar 2002 verkauft.

Erste Zirkuslektion: Solfari auf dem Podest.
Im Januar 2003 unterschrieb ich dann den Kaufvertrag für Solfari. Mein Glück war vollkommen! Damit fing dann der Beziehungsaufbau zu ihm so richtig an. Ich war jeden Tag im Stall und spielte viel mit Solfari. Beim Longieren kamen dann auch schon seine schönen und gefestigten Grundgangarten zum Vorschein. Sein durch den Körper schwingender Schritt, sein hoch gesprungener Galopp (den er auch bis ins versammelte Tempo an der Longe beherrscht) und natürlich der schwungvolle Trab. Tölt hat er mir auch schon gezeigt, aber nicht sehr oft, da er sich nicht aus der Ruhe und aus dem Takt bringen lässt. Seine Farbe könnte er sowohl vom Vater als auch von der Mutter haben, aber den Ausdruck im Gesicht hat er ohne Zweifel von Gilfi. Zu seinem Charakter kann ich nur sagen, dass er immer voll bei der Arbeit ist, viel zu schnell lernt, wo es ihm dann schnell mal langweilig werden kann und sich eigentlich nur vor größeren Autos und LKWs fürchtet. Sonst macht er alles mit, wie z.B. in den Hänger einsteigen, obwohl die Rampe einen Meter erhöht auf einem Palettenstapel liegt.  Ich will mit ihm auch Zirkuslektionen machen, wird sicher lustig.  

Gilfi-Sohn Bjarli.
Bjarli dagegen (2. Gilfi-Sohn bei uns im Stall, auch 1999 geboren) ist das krasse Gegenteil, er ist  ängstlich, scheu, lässt sich nicht einfangen, aber er ist nicht bösartig! Da hat es mich bei Solfari wirklich gewundert, dass er so ein sanftes Lamm mit einer so großen Lernbereitschaft ist, da sowohl seine Mutter eine total Flippige ist und dasselbe habe ich auch von Gilfi gehört.

Solfari scheint Gefallen am Reiten zu finden.
Ich bin ja Solfari sogar schon einige Runden im Viereck geritten, aber ganz ohne Sattel und einfach nur so zum Ausprobieren. Er war wie immer total brav und sprach auch sofort auf meine Hilfen an.
Seit Mitte Juni steht er jetzt aber auf einer Hochalm auf 1500m Höhe und genießt seinen letzten Sommer in unbeschwerter Freiheit. Ende September hole ich ihn wieder zurück in den Stall und dann werde ich mit dem Einreiten beginnen.
Mehr kann ich vorerst noch nicht sagen, aber wen es interessiert, der kann die Neuigkeiten über den  Werdegang von Solfari und auch Bjarli auf meiner Homepage nachlesen http://solfari.beep.de!
Nun kann ich nur bis September ausharren, bis ich meinen Solfari wieder knuddeln und liebhaben kann!








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